70 Jahre IFE - Firmenjubiläum 2017

Im Jahr 2017 feiern wir unser 70-jähriges Bestehen und unsere 20-jährige Zugehörigkeit zum Knorr-Bremse Konzern. Am Freitag, den 23. Juni 2017, haben wir daher ein großes Jubiläumsfest veranstaltet. Zu diesem Anlass öffneten wir unsere Türen für alle Interessierten und präsentierten unsere Produkte in unserem Ausstellungsbereich sowie auf dem Testgelände und boten einen Einblick in unsere Arbeit und unsere Leidenschaft, täglich die Sicherheit von Einstiegssystemen für Schienenfahrzeuge zu verbessern.

IFE Türen für Schienenfahrzeuge sind weltweit unterwegs und garantieren den Kunden höchste Zuverlässigkeit von Los Angeles bis Taipeh und von Moskau bis Johannisburg. Mehr als 600.000 IFE-Einstiegssysteme sind täglich im Einsatz und öffnen und schließen sich bis zu 50 Millionen Mal am Tag. Dabei haben Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit im Unternehmen oberste Priorität. Denn nur eine einzelne nicht funktionierende Tür im Zug kann den Schienenverkehr lahm legen. Die von IFE entwickelten innovativen Lösungen für Einstiegsysteme für Straßenbahnen, U-Bahnen, Regionalzüge und Hochgeschwindigkeitszüge sollen den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen so einfach wie möglich machen und gleichzeitig den sicheren und zuverlässigen Betrieb gewährleisten.

Bereits in den frühen 1960iger Jahren hat IFE die ersten Türen für die Wiener U-Bahn entwickelt. Mit dem weltweiten Ausbau der Bahnsysteme wuchs das Unternehmen kontinuierlich. Die ersten voll elektrischen Türen am Markt wurden 1985 eingeführt.

In der Firmenzentrale in Kematen an der Ybbs werden die automatischen Einstiegssysteme entwickelt und vertrieben. Zum Produktangebot der IFE zählt nicht nur die Entwicklung der Türen, sondern auch der Service wie die Montage, die Installation, die Gewährleistung und die Wartung, um den Betrieb für mehr als 30 Jahre abzusichern.

Bevor die Einstiegssysteme das Haus verlassen, werden sie auf Herz und Nieren geprüft. Um sicher zu stellen, dass die Türen auch den verschiedensten Einflussfaktoren standhalten, werden sie im Unternehmen auf Festigkeit und Belastbarkeit getestet, beispielsweise die Druckdichtheit, die Schall- oder Wärmeisolierung. Die Türen müssen tonnenschweren Lasten, dem Druck in der Hydropuls-Anlage und den stark schwankenden Temperaturunterschieden in der Differenzklimakammer von -50 bis +80 Grad Celsius standhalten.

Die IFE in Kematen/Ybbs beschäftigt über 330 Mitarbeiter am Unternehmensstandort. Durch die verstärke Nachfrage und das kontinuierliche Wachstum in den letzten Jahren kann das Unternehmen immer mehr Arbeitsplätze und einen Mehrwert für die Region schaffen. Ab Herbst 2017 bietet die IFE Kematen/Ybbs auch ein Lehrlingsausbildungsprogramm an. Eine Lehre als mechanischer Konstrukteur oder eine Lehre mit Matura in dieser sicheren und zukunftsorientierten Branche bietet jungen Menschen einen sehr guten Einstieg in das Berufsleben.

IFE ist eine Division der Knorr-Bremse GmbH in Mödling und gehört seit 1997 zur Knorr-Bremse Gruppe. Die österreichische Knorr-Bremse GmbH beschäftigte 2016 rund 2.000 Mitarbeiter an den österreichischen Standorten Mödling und Kematen/Ybbs sowie in Deutschland, Mazedonien, den Niederlanden, Polen, Rumänien und Tschechien.

Knorr-Bremse ist der führende Hersteller von Bremssystemen und Anbieter weiterer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge mit rund 5,5 Mrd. Euro Umsatz im Jahr 2016. Circa 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 30 Ländern entwickeln, fertigen und betreuen Brems-, Einstiegs-, Steuerungs- und Energieversorgungssysteme, Klimaanlagen, Assistenzsysteme und Leittechnik sowie Lenksysteme und Lösungen für die Antriebs- und Getriebesteuerung. Als technologischer Schrittmacher leistet das Unternehmen schon seit 1905 mit seinen Produkten einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherheit auf Schiene und Straße. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit vertrauen Tag für Tag den Systemen von Knorr-Bremse.

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